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Eine Reise in den Amazonas – Part II: SOQTAPATA

Dieser Artikel ist die Fortsetzung von Eine Reise in den Amazonas – Part I: CUSCO.

Tag 2 – Ankunft in Soqtapata

Um zur Unterkunft von Naturschutzreservat von Soqtapata zu bekommen, müssen wir von der Straße zunächst 3km durch den Wald. Das klingt erstmal nicht viel, aber irgendwie haben wir trotzdem mindestens zwei Stunden gebraucht, da wir auf dem Weg bei jedem Insekt stehengeblieben sind, der Professor uns viel zum Ökosystem und zu verschiedenen Pflanzen erzählt hat und wir zweimal den Fluss überqueren mussten, was bei einer Gruppe von etwa 20 Personen natürlich etwas länger braucht.

Soqtapata wurde als erstes privates Naturschutzreservat in Peru von dem Ehepaar Rafael Pilares und Ana Robles gegründet. Wer mehr über Soqtapata wissen will, kann hier klicken, um auf die Webseite zu gelangen.

Nach dem Mittagessen, richten wir uns schnell in unsere Zelte ein.

Nach dem Regen am späten Nachmittag waren wir noch draußen im Wald, haben Oropéndolas beobachtet, und dem Professor zugehört, der uns wieder sehr viel über die Natur hier erzählt hat.

Abends völlig erschöpft von den ganzen Eindrücken der Busfahrt und des Waldes geht es dann früh zu Bett.

Tag 3 – Vogelbeobachtung, viel Wald, Fluss und eine Nachtwanderung

Morgens stehe ich bereits um 5 Uhr auf, den ich gehörte zur Gruppe, die an diesem Morgen die erste Vogelbeobachtungstour macht.

Nach dem Frühstück gehen wir wieder in den Wald, diesmal wieder mit der ganzen Gruppe und unserem Professor. Wir gehen insgesamt etwa einen Kilometer zu einem Fluss und einen Kilometer wieder zurück, sind aber den ganzen Vormittag unterwegs.

Die Aufregung war groß als wir plötzlich den Andenfelsenhahn am Fluss entdecken. Es ist der Nationalvogel von Peru und eher selten. Laut dem Professor sieht man besonders das Weibchen nicht oft, und genau dort war gerade ein Weibchen.

Hier klicken für professionellere und schönere Fotos von meinem Professor.

Blattschneiderameisen-Autobahn

Nachmittags machen einige von uns wieder auf eine Wanderung mit dem Professor, wieder nur wenige Kilometer.

Jedes Mal, wenn sich diese Raupe streckt, sieht sie wie ein kleiner Stock aus.

Wir sind teilweise ziemlich durchs Gestrüpp gelaufen. Unser Ziel war ein sehr großer Feigenbaum. Auch wenn, dass Ziel ein wenig enttäuschend war: ein großer Feigenbaum, der nicht mal wie eine Feige aussah und nur zur Gattung Feige gehört oder so. So richtig verstanden habe ich es nicht, aber unser Professor war auf jeden Fall sehr begeistert. Auf dem Rückweg sind wir steil runter den Schlamm gelaufen, wenn auch einige von uns eher gerutscht sind.

Abends machen manche von uns noch eine kleine Nachtwanderung, mit Frösche, Raupen, Grashüpfer, Spinnen und Kakerlaken.

Tag 4 – Wieder viel Wald, Baden im Fluss und ein Lagerfeuer

Heute geht es wieder in den Wald, diesmal aber mit blauem Himmel und Sonnenschein. Auch Baden gehen wir, auch wenn das Wasser wirklich eiskalt ist.

Am Nachmittag machen wir noch unsere Aufgabe fertig (Spezies bestimmen) und gehen Abends noch einmal zum Aussichtspunkt, um nach Vögeln Ausschau zu halten.

Lima, Province of Lima, Lima Metropolitan Area, Lima, 15001, Peru

Cuzco, Distrito de Cusco, Province of Cusco, Cusco, 08001, Peru

Abra Pircuyani, Ocongate, Province of Quispicanchis, Cusco, Peru Soqtapata Conservation Concession, Camanti, Province of Quispicanchis, Cusco, Peru

Hier die Fortsetzung: Eine Reise in den Amazonas – Part III: FINCA LAS PIEDRAS

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